Geschichte des Bessererhofs

Am Bessererhof in Völs am Schlern wird seit Ende der 1950er-Jahre Weinbau betrieben. Zunächst wurden die Trauben nur an private Kellereien in Bozen und Umgebung geliefert, bis Ende der 1980er Jahre immer mehr auch selbst vinifiziert und am Hof verkauft wurde. Aufgrund der immer strenger werdenden Kontrollen im Weinsektor hat man mit Umbauarbeiten des Kellers und der Lagerräume begonnen. Die Weinproduktion und die Abfüllung wurden gesetzeskonform umgebaut. Mit der Lese 1998 konnten Otmar und Rosmarie Mair, die vierte Generation am Bessererhof, erstmals alle Trauben selbst zu Wein verarbeiten und unter dem Namen Weingut Bessererhof vermarkten. Die ersten Sorten waren Weißburgunder und Vernatsch, die auch heute noch im Sortiment des Bessererhofs zu finden sind. Aktuell umfasst die ganze Produktpalette 9 Weine.

Seit 5 Generation Weinbau am Fuße des Schlerns

2013 begann man den Umbau des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes unter der Leitung von Architekt Theodor Gallmetzer. Mit der Lese 2014 konnten die Trauben bereits im neuen Gebäude vinifiziert, abgefüllt und gelagert werden. 2015 folgte dem der Verkostungs- und Verkaufsraum. Heute bewirtschaften die vierte und die fünfte Generation der Winzerfamilie zusammen den Bessererhof in Völs am Schlern. Sohn Hannes kümmert sich dabei vor allem um das Gedeihen der Trauben und die Lese direkt im Weinberg, Vater Otmar ist der Chef beim Vinifizieren und Abfüllen und Mama Rosmarie kümmert sich um die Verwaltung und den Verkauf der Weine.

Aktuell werden insgesamt 40.000-50.000 Flaschen verschiedener Rotweine und Weißweine im Schlerngebiet abgefüllt. Das Sortiment erstreckt sich über 9 Weine und umfasst die Sorten Weißburgunder, Goldmuskateller, Gewürztraminer, Sylvaner, Kerner, Sauvignon, Chardonnay, Vernatsch und Zweigelt („Roan“).

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